ZAS: Anzeigenmarkt im Januar stabil

Freitag, 29. Januar 2010
Peoplemagazin verbucht das größte Plus
Peoplemagazin verbucht das größte Plus

Das im Vorjahr deutlich eingebrochene Anzeigengeschäft der Verlage berappelt sich im ersten Monat des neuen Jahres wieder. Laut der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben die Publikumszeitschriften im Januar 0,03 Prozent weniger Anzeigenseiten verkauft als im Januar 2009 und so eine Stabilität erreicht. Dabei zählen sowohl bezahlte Anzeigen als auch Gegengeschäfte und Eigenwerbung der Medienhäuser in die Statistik. Immerhin: Rund 45 Prozent aller Titel mit Vergleichsmöglichkeit zum Vorjahresmonat verzeichnen ein Plus - wenngleich das absolut betrachtet meist eher bescheiden ausfällt.

Als Sieger - gemessen an absoluten Anzeigenzuwächsen - präsentieren sich im Januar vor allem Frauen- und People-Magazine. Die G+J-Zeitschrift „Gala", in der IVW zuletzt leicht rückläufig, verbessert sich um 60,7 Anzeigenseiten, das entspricht einer Steigerung von rund 58 Prozent. Auch das 14-tägige Frauenmagazin „Für Sie" aus dem Jahreszeiten Verlag verbucht ein Plus von rund 40 Anzeigenseiten. Ebenfalls in den Top-5 sind „Sport Auto" (plus 37,9) und „Myself" (plus 37,5) vertreten.

Große Einbußen müssen die aktuellen Nachrichtenmagazine einstecken, was nicht verwunderlich ist, schließlich hatten sie auch im 4. Quartal 2009 teils deutlich an Auflage verloren. „Focus", der seit dieser Woche mit „weiterentwickelten" Inhalten und Layout am Kiosk liegt, verliert rund 36 Anzeigenseiten, der „Stern" verliert 34 Anzeigenseiten. Rückgänge verzeichnen auch die Computertitel „Ct Magazin" (minus 38,4 Anzeigenseiten) und „Chip" (minus 27 Anzeigenseiten) sowie die Programmies „TV Spielfilm" (minus 27 Anzeigenseiten) und „TV Today" (minus 25 Anzeigenseiten).

Trotz der Verluste führt  das „Ct Magazin" mit circa 187 Anzeigenseiten das Ranking der anzeigenstärksten Titel. Es folgen „Freundin" und „Gala" (je 166) sowie die - jetzt modellfreie - „Brigitte" (163) und „Der Spiegel" (154). se

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