ZAS: Anzeigenmarkt bleibt rückläufig

Montag, 30. April 2007

In den ersten vier Monaten des Jahres haben die Publikumszeitschriften 4,4 Prozent weniger Anzeigen verkauft als im Vergleichszeitraum 2006. Das geht aus der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervor. Die Anzeigenseiten der großen aktuellen Magazine gehen zurück: Am deutlichsten sind die Verluste bei "Focus" (minus 7,6 Prozent) und "Stern" (minus 7 Prozent), gefolgt vom "Spiegel" (minus 3 Prozent). Die Anfang Februar gestartete "Vanity Fair" kommt in drei Monaten auf 526,8 verkaufte Seiten.

Die höchsten absoluten Zuwächse verzeichnet die 14-tägliche Frauenzeitschrift "Für Sie" (Jahreszeiten Verlag) mit plus 139,8 Seiten. Das entspricht einer Steigerung von rund 30 Prozent. "Focus Money" verbessert sich um 69,5 zusätzlich verkaufte Seiten (plus 26,8 Prozent). Am anderen Ende der Skala steht "CT Magazin für Computer" mit minus 143,4 Seiten. Und auch die "Wirtschaftswoche" verzeichnet ein Minus von 131,6 Anzeigenseiten.

Insgesamt können vor allem Supplements und Reisezeitschriften ihr Anzeigengeschäft ausbauen, IT-Magazine verlieren hingegen. se



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