Yahoo will in den USA für Unternehmensanalysen abkassieren

Mittwoch, 25. Juli 2001

Das angeschlagene Internet-Portal Yahoo versucht weiter, seine Abhängigkeit vom derzeit stagnierenden Onlinewerbemarkt durch die Erschließung neuer Erlösquellen zu verringern. In den USA will der neue Yahoo-Chef Terry Semel nun einen kostenpflichtigen Abodienst für Unternehmensanalysen einführen. Mehr als 150 Broker sollen die Analysen zu börsennotierten Unternehmen liefern, für die Abnehmer jeweils zwischen 15 und 50 Dollar berappen sollen.

Yahoo hatte vor einigen Monaten bereits einen kostenpflichtigen Finanz- und Börsendienst gestartet. In Deutschland müssen sich die Yahoo-Kunden offenbar noch etwas gedulden. Wie eine Yahoo-Sprecherin auf Anfrage von HORIZONT.NET mitteilt, ist die Einführung von kostenpflichtigen Abo-Diensten hierzulande derzeit noch nicht geplant.
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