Yahoo stemmt sich mit Umsatzprognose gegen Microsoft-Übernahme

Mittwoch, 19. März 2008
Kann sich nicht mit Microsoft anfreunden: Jerry Yang
Kann sich nicht mit Microsoft anfreunden: Jerry Yang

Der Internet-Konzern Yahoo im kalifornischen Sunnyvale kämpft weiter für seine Eigenständigkeit. Mit großzügigen Wachstumsprognosen versucht das Unternehmen die Aktionäre von einem Verkauf der Anteile an den Software-Riesen Microsoft abzuhalten. Für das laufende Jahr kündigt Yahoo einen Umsatz von 5,35 bis 5,95 Milliarden US-Dollar an. Im Jahr 2010 will der Internet-Pionier 8.8 Milliarden US-Dollar erzielen. Daher liege das Angebot von Microsoft von 45 Milliarden Dollar deutlich unter dem Wert von Yahoo.

"Yahoo ist beschleunigtes finanzielles Wachstum positioniert. Wir haben eine starke Marke, ein großes weltweites Publikum und ein äußerst profitables Betriebsmodell", sagt Yahoo-Mitbegründer und CEO Jerry Yang. Vor allem im Bereich der Display-Werbung wolle das Unternehmen weiter wachsen. Der Vorstand ziehe daher sämtliche strategischen Alternativen in Betracht, um den Aktienwert zu steigern. bn

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