Yahoo: Neuer CEO plant Stellenabbau und Umstrukturierungen

Dienstag, 06. März 2012
Scott Thompson
Scott Thompson

Seit etwa zwei Monaten steht Scott Thompson an der Spitze des Internetkonzerns Yahoo - nun will der CEO erste Akzente setzen. Dabei ist die Rede von großflächiger Umstrukturierung und von Stellenabbau, bei dem tausende Mitarbeiter ihren Job verlieren könnten. Das berichtet "All Things Digital" unter Berufung auf Insiderinformationen. Tausende der rund 14.100 Angestellten, die bei Yahoo arbeiten, könnten von dem den Stellenabbau betroffen sein, heißt es. "All Things D" zitiert einen Manager, der erklärt, dass jede Abteilung angehalten sei, entweder substantielle Einsparungen zu präsentieren oder im Gegenzug deutlich zu wachsen. Vor allem die Produktorganisation dürfte von Umstrukturierungen betroffen sein, heißt es, aber auch die Bereiche PR und Marketing sowie Forschung, die Randgeschäfte und Investitionen in regionales Geschäft, das nicht rentabel genug ist.

In den letzten Jahren hatte Yahoo mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Umsatz und Gewinn sind eingebrochen, CEO Carol Bartz musste deshalb im November ihren Posten räumen. 2011 fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 6,32 Milliarden US-Dollar auf 4,98 Milliarden. Der Gewinn lag 2011 bei 1,06 Milliarden Dollar (2010: 1,24 Milliarden).  Im Januar übernahm Thompson die Geschäftsleitung und gab als primäres Ziel aus, die Negativentwicklung stoppen zu wollen. sw
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