Yahoo-Aktionär springt wegen geplatztem Microsoft-Deal ab

Mittwoch, 30. Juli 2008
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US-Milliardär T. Boone Pickens hat seine Anteile an dem Internet-Unternehmen Yahoo komplett verkauft. Der Grund: die geplatzte Übernahme durch Microsoft. In der US-Tageszeitung "San Francisco Chronicle" kritisierte er das Yahoo-Management heftig für seinen Widerstand. Pickens sei so frustriert über die wiederholten Ablehnungen der Microsoft-Offerten gewesen, dass er sogar einen Verlust beim Verkauf seiner 10 Millionen Aktien hinnehme. Auch andere Yahoo-Großaktionäre haben bereits den Aufstand geprobt. Investor Carl Icahn hat sich bereits in einem offenen Brief an die Aktionäre gewand und den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Jerry Yang gefordert. Es ist also zu erwarten, dass es auf der Hauptversammlung am 1. August heiß hergehen wird: Die Neuwahlen des Aufsichtsrats stehen an, der Yang ablesen könnte. bn

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