Wirkungsforschung: Verlage blasen bei AIM zum entscheidenden Gefecht

Donnerstag, 08. November 2012
Das Forschungsprojekt soll endlich in der Praxis ankommen
Das Forschungsprojekt soll endlich in der Praxis ankommen

Jetzt aber wirklich! Die Publikumsverlage unternehmen in den kommenden Monaten den entscheidenden - manche sagen gar: den letzten - Versuch, ihren Ad Impact Monitor (AIM) zum Fliegen zu bringen. Tatsächlich könnte das Forschungs-Großprojekt zum Nachweis von Werbewirkung nach mehrfachen Geburtswehen jetzt endlich in der Praxis durchstarten. Während auf den Branchenpodien auch Werbekunden und Agenturbosse längst lobende Worte für AIM finden, alle großen Agenturen die Daten beziehen und deren Marktforscher entzückt sind über das Zahlenwerk, ist AIM auf der Arbeitsebene, im Agenturalltag, noch immer nicht angekommen. Kaum einer der vor allem jungen, wenig Print-erfahrenen und -affinen Mediaplaner arbeitet damit. Doch nur dann lohnt sich der mittlere siebenstellige Betrag, den die Verlage hier investieren.

Deshalb gehen sie jetzt abermals in die Offensive. Und zwar scheinbar paradoxerweise dadurch, dass sie AIM nun nicht länger als reinen Print-Wirkungsnachweis aufstellen und die Datenfülle nicht mehr in der statistisch möglichen Breite präsentieren, sondern als handliches Planungstool mit der Kernaussage: Andere Medien inklusive TV mögen qua Werbedruck teilweise effektiver arbeiten - doch Publikumszeitschriften wirken, bezogen auf Durchschnittskontakte, am effizientesten. rp

Mehr dazu lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 45/2012, die am Donnerstag, 8. November erscheint.
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