Wirkungsforschung: Splitscreen-Werbung fördert den Verkauf

Donnerstag, 14. Oktober 2004

In der Studie „Scanning the Success III“ hat Seven-One Media hat erstmals auch die Abverkaufswirkung von Sonderwerbeformen analysiert. 13 Kampagnen auf sämtlichen Sendern wurden mithilfe der so genannten Sales Decomposition Analysis (SDA) für unter die Lupe genommen: Neben Special Ads standen die Auftritte neuer TV-Kunden und reduzierte Budgets im Fokus.

So brachte zum Beispiel während eines viermonatigen Kampagnenzeitraums jeder Euro, den Lorenz Snack World für klassische Crunchips-Spots ausgegeben hat, 22 Cent in die Kasse zurück, die Kombi mit Splitscreens erzielte 2,26 Euro. „Der hohe Brutto-Return-on-Investment belegt die Effizienz der Werbeform“, bekräftigt Daniel Haberfeld, Director Research Seven-One Media. Allerdings fraßen TV- und Promotionsmaßnahmen der Wettbewerber 31,5 Prozent des Umsatzes im Kampagnenzeitraum wieder auf.

Die Rentabilität von Sponsoring im Konzert mit klassischen Spots untersucht die Studie am Beispiel der Kaffee- Marke Dallmayr Prodomo: Zwischen Januar und Dezember 2003 holte jeder Sponsoring-Euro 85 Cent zusätzlichen Umsatz. Die mit TV-Werbung erzielten Erlöse führt die SDA zu 62 Prozent auf klassische Spots zurück, 21 Prozent erwirtschafteten Splitscreens, 17 Prozent Sponsoringhinweise.

Die Konsequenzen von Budget-Kürzungen hat Seven-One Media anhand von fünf anonymisierten Kampagnen untersucht. Das Kernergebnis ist im Vermarktersinn: Alle Kampagnen hätten den Umsatz steigern können, wenn sie die Brutto-Spendings 2003 auf dem Niveau von 2002 gehalten hätten. he Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT.
Meist gelesen
stats