Wirkstoff TV: Viele Lücken bei Second Screen

Donnerstag, 20. Juni 2013
Ex-IP-Manager Martin Krapf führt Wirkstoff TV
Ex-IP-Manager Martin Krapf führt Wirkstoff TV


Bei der Erforschung der Wirkungszusammenhänge bei der Second Screen Nutzung gibt es noch viele Lücken. "Man braucht Methoden und Kennziffern, um das Thema Second Screen bewerten zu können", sagte Martin Krapf, Geschäftsführer der Gattungsinitative Wirkstoff TV, auf dem Expertenforum in Frankfurt. Wirkstoff TV lädt zweimal jährlich Spezialisten aus Mediaagenturen und werbungtreibenden Unternehmen ein, um über relevante Themen der TV-Vermarktung zu diskutieren. Das Thema des 2. Forums lautete "Second Screen". Dabei geht es um die Verlängerung von TV-Inhalten ins Internet.

Das Thema bietet zwar viele Chancen, aber auch viele Risiken, zum Beispiel wenn sich die Nutzer gänzlich vom großen TV-Bildschirm abwenden und auf Laptops und Tablet-PCs nur noch Dinge abseits des Fernsehens machen, wie zum Beispiel E-Mails beantworten. "Das Thema Second Screen wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet", so Jochen Buck, Sourcing Group Manager Europe von Glaxo Smith Kline.

Gelingt es jedoch, den Zuschauer thematisch in der TV-Welt zu halten, so sind die Ergebnisse für die Kunden sehr gut. Das belegen zumindest erste Forschungen. Eine der Lehren für die Kunden könnte sein, dass es künftig stärker als früher auf die Kreation ankommt, wenn man die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf dem Spot halten will. pap

Mehr zu den Vorträgen und Ergebnissen des Expertenforums in HORIZONT 26 vom 27. Juni 2013.
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