"Wetten , dass ...?": Bully Herbig sagt ab, Joko und Klaas könnten übernehmen

Montag, 14. November 2011
Der aktuell heißeste Tipp: Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf alias Joko und Klaas
Der aktuell heißeste Tipp: Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf alias Joko und Klaas


Das öffentliche Rätselraten um die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass ...?" geht munter weiter. Am Wochenende wurden von den Medien drei weitere heiße Kandidaten durchs Dorf gejagt. Der aktuell heißeste Tipp der Auguren: das Modertaorenduo Joko und Klaas. Michael "Bully" Herbig hat sich dagegen selbst aus dem Rennen genommen. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge hat das ZDF nach der Absage von Hape Kerkeling offenbar versucht, den Schauspieler und Regisseur Herbig als neuen Moderator der Wettshow zu gewinnen. Herbig habe dem ZDF allerdings eine Absage erteilt: "Überlegungen in dieser Hinsicht haben nie stattgefunden", sagte Herbigs Sprecherin dem Nachrichtenmagazin.

Dafür bringt der "Spiegel" zwei weitere Namen ins Spiel: Nach der Absage mehrerer gestandener Moderatoren ziehe das Zweite mit Joachim Winterscheidt, und Klaas Heufer-Umlauf, besser bekannt als Joko und Klaas, zwei hoffnungsvolle Nachwuchskräfte in Erwägung. Joko und Klaas, 32 und 28 Jahre alt, moderieren beim ZDF-Jugendsender ZDF Neo die Show "Neo Paradise". Daneben präsentiert das Duo, das seine TV-Karriere bei MTV begann, verschiedene Shows bei Pro Sieben.

Klar ist: Der ursprüngliche Zeitplan des ZDF ist durch die Absage des Favoriten Hape Kerkeling bereits durcheinander geraten. Eigentlich wollte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut bis Ende des Jahres einen Nachfolger für Gottschalk präsentieren. In der "Bild am Sonntag" kündigte Bellut nun an, es werde keine öffentliche Bekanntgabe einer Nachfolgeentscheidung in diesem Jahr mehr geben. Voraussichtlich in der zweiten Januarhälfte 2012 soll nun ein Nachfolger vorgestellt werden. Derzeit laufen unter strenger Geheimhaltung Gespräche mit möglichen Kandidaten. "Wir sprechen mit denen, die in Frage kommen mit aller gebotenen Vorsicht und Rücksichtnahme", so Bellut gegenüber der "BamS". Immerhin so viel ließ der Programmdirektor durchblicken: Der Kreis der ernsthaften Kandidaten sei überschaubar und liege "klar im einstelligen Bereich". dh
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