Werner Reineke wechselt zu Mediaplus

Montag, 13. September 2004

Werner Reineke bleibt dem Media­agen­tur­geschäft erhalten. Nach seiner mehr als siebenjährigen Amtszeit als CEO der Frankfurter Mediaagentur Universal McCann wird Reineke im Dezember nach München ziehen, um bei der dortigen Mediaagentur Mediaplus eine neue Firma aufzu­bauen.

Laut Florian von Hornstein, der seit dem Wechsel von Michael Krautwald zu dem Münchner TV-Vermarkter Seven One Media inner­halb der Serviceplangruppe für die Mediaplus verantwortlich ist, soll Reineke ein „klassisches Media-Unternehmen gründen und führen, an dem er substanziell gesellschafts­rechtlich beteiligt sein wird“. Darüber hinaus wolle Mediaplus von den Er­fahrungen des Network-Manns profi­tieren, der neue innovative Themen wie das regionale Mediageschäft oder die Kooperation mit Medienunter­nehmen beschleunigen und mitent­wickeln soll.

Den Bereich der Medi­enkooperationen und TV-Program­ming baute Reineke schon vor einigen Jahren bei Universal McCann auf, der bei der Interpublic-Tochter in der ei­gens gegründeten Entertainment Group zusammengefasst wird. Rei­nekes Nachfolge als CEO von Uni­versal McCann trat in der vergan­genen Woche Michael Dunke an.

Zu Pass kommt der In­haber geführten Münchner Media­agentur aber auch, dass Reineke ein profundes Know-how im Media­ein­kauf mitbringt. Zu­sammen mit der Hamburger Media­agentur Initiative gründete er Mitte 1999 als damaliger CEO von Uni­versal McCann die Hamburger Ein­kaufsagentur Intensive Media, die 2002 in Magna Global umbenannt wurde.

Seit 2004 werden unter dem erweiterten Dach der Mag­na Global Mediaplus nicht nur die Einkaufs­volumina der beiden Inter­public-Agenturen, sondern auch das von Mediaplus gebündelt. Zuvor waren die Münchner aus dem Vertrag mit der Wiesbadener HCCS Plus aus­gestiegen, die eine Einkaufskoope­ration mit der dortigen Aegis Media-Gruppe darstellte. ejej
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