Werbung für Sportwetten bleibt erlaubt

Donnerstag, 24. August 2006

Die bayerische Staatsregierung hat im Streit um die Zulässigkeit von Werbung für private Anbieter von Sportwetten eine Niederlage erlitten. Entsprechende Werbespots bei privaten TV-Sendern bleibt damit erlaubt. Damit gab das Verwaltungsgericht München einem Eilantrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) statt. Diese hatte sich gegen eine Weisung des bayerischen Wissenschaftsministeriums gewehrt, das Werbung für private Sportwetten unterbinden wollte. Nach Auffassung des Gerichtes ist die Ausstrahlung von Werbung Teil der Programmgestaltung und unterliegt damit nicht den Weisungen der Rechtsaufsichtsbehörde. Von der Entscheidung betroffen ist in erster Linie das DSF, das rund 15 Prozent seiner Werbeumsätze mit Wettspots macht. Das DSF erzielte 2005 einen Bruttowerbeumsatz in Höhe von rund 285 Millionen Euro. Der in Unterföhring bei München ansässige Sender hatte zuletzt mit einer Verlegung seines Standortes in ein anderes Bundesland gedroht. dhe

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