Werbewirkung: Verlage raufen sich zusammen

Freitag, 10. Juli 2009
Sieht Nachholbedarf: VDZ-Mann Holger Busch
Sieht Nachholbedarf: VDZ-Mann Holger Busch

Die Zeitschriftenverleger und ihr Verband VDZ gehen in die Marktforschungsoffensive, um zu beweisen, dass und wie Printwerbung wirkt: Bisher 15 Verlage haben sich zusammengerauft und wollen ein permanentes Reporting auf die Beine stellen, um den Rückstand gegenüber TV und Online beim Nachweis von Werbewirkung aufzuholen. Die Elemente der neuen Dateninitiative namens „Ad Impact Monitor" (AIM): Messung der Heftnutzung mittels Funkchips (RFID), standardisierte Copytests zur Anzeigennutzung/-wirkung sowie Trackings crossmedialer Kampagnen. „Die technischen Möglichkeiten des Internet haben generell die Erwartungen der Kunden an den Nachweis von Werbewirkung stark erhöht", gesteht Holger Busch, Geschäftsführer Anzeigenmarketing im VDZ, einen gewissen „Nachholbedarf" der Magazine ein.

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Warum die Verlage jetzt Mut zum Risiko beweisen und welche Folgen AIM für Kunden und Agenturen haben könnte, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 28/2009 vom Donnerstag dieser Woche.

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Im August liegen erste Ergebnisse vor und werden im Oktober den Kunden vorgestellt. Von deren Feedback hängt es ab, ob AIM fortgesetzt wird. Im November will der VDZ über die endgültige Einführung ab 2010 entscheiden - so lange firmiert das Projekt als Testlauf. Wenn AIM in den Regelbetrieb geht, könnten sich der inter- und intramediale Wettbewerb sowie Printplanung und -preise durch die neue Transparenz dauerhaft verändern. rp

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