Werbeverzicht erhöht Gebührenlast

Donnerstag, 07. Oktober 1999

Sollte die Werbung bei ARD und ZDF abgeschafft werden, müssten die Zuschauer tiefer in die Taschen greifen. Die monatliche Rundfunkgebühr von derzeit 28,25 Mark würde sich um 2,84 Mark erhöhen, um den Wegfall der Werbeeinnahmen auszugleichen. Dies hat die Gebührenkommission der Länder den Ministerpräsidenten mitgeteilt. Eine Streichung der Sponsoring-Einnahmen käme die Zuschauer weitaus billiger. Die monatliche Gebühr würde sich lediglich um 18 Pfennige erhöhen. Derzeit erlöst die ARD aus dem Programm-Sponsoring rund 60 Millionen Mark im Jahr, wobei die Einnahmen aus dem Hörfunk mitgerechnet sind. Beim ZDF schlägt das TV-Sponsoring mit 40 Millionen Mark jährlich zu Buche.
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