Werbevermarktung: Bauer plant Performance-Strategie / Einstieg ins Mandantengeschäft

Donnerstag, 26. Mai 2011
Zurück bei Bauer: Andreas Fuhlisch
Zurück bei Bauer: Andreas Fuhlisch


Optimistische Prognose: Die Bauer Media Group rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum ihrer Nettowerbeerlöse in Deutschland von "mindestens 3 Prozent". Das sagt Andreas Fuhlisch, Geschäftsleiter der Vermarktungssparte, im Interview mit HORIZONT. Im vergangenen Jahr erzielte Bauer hierzulande über 300 Millionen Euro Werbeumsatz - allerdings brutto, vor Abzug aller Rabatte. Netto dürften nach branchenüblichen Schätzungen etwa 170 bis 220 Millionen Euro in Bauers deutscher Werbekasse geblieben sein.

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Mehr zum geplanten Mandantengeschäft, Fuhlischs Gefühlen bei der Rückkehr zu Bauer, zu den Streitthemen AIM und Trading sowie zur Relevanz der Digitalvermarktung für Bauer lesen HORIZONT-Abonnenten in der Ausgabe 21/2011, die am Donnerstag, 26. Mai erscheint.

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Außerdem kündigt Fuhlisch an, die Kampagnenbezahlung unter bestimmten Bedingungen verstärkt an den Werbeerfolg zu koppeln: "Wir sind dabei, kundenindividuell Performance-Konzepte zu entwickeln, die bei der Quantifizierung des Werbeerfolgs über die gängigen Parameter hinausgehen", so Fuhlisch.

Und zwar, nach seinen Angaben in Abgrenzung zu ähnlichen Aktionen in der Verlagswelt bisher, als strategischen Ansatz. Zudem verkündet er noch einen Paradigmenwechsel fürs Haus: Bauer will in Print ins Mandantengeschäft einsteigen; bisher betreut man nur ein paar kleine Websites. rp 
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