Werbetrend im 1. Quartal 2003: Zeitschriften leiden am meisten

Donnerstag, 10. April 2003

Laut Nielsen Media Research haben die klassischen Medien im 1. Quartal 3,7 Prozent weniger Werbeerlöse verbucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 149 Millionen Euro weniger in Werbung investiert. Dabei hat sich die Situation auf dem Werbemarkt von Monat zu Monat verschlechtert: minus 0,2 im Januar, minus 3,7 Prozent im Februar und minus 6,3 Prozent im März machen den klassischen Medien schwer zu schaffen.

Die TV-Sender verbuchen im 1. Quartal trotz 5,9-prozentigem Rückgang mit 1,6 Milliarden Euro die höchsten Werbeumsätze. Zeitungen verzeichnen einen Umsatz von 965,5 Millionen Euro und erwirtschaften damit im Vorjahresvergleich ein Plus von 6,2 Prozent. Damit stehen die Zeitschriften im 1. Quartal auf Rang zwei vor den Publikumszeitschriften, die mit 838,1 Millionen Euro (minus 9,6 Prozent) folgen.

Die Radiosender (218,4 Millionen Euro) büßen gegenüber dem Vorjahr 5,6 Prozent ein. Die Bruttowerbeumsätze der Fachzeitschriften belaufen sich im 1. Quartal 2003 auf 101,9 Millionen Euro (minus 3,9 Prozent), Plakat setzt 117,6 Millionen Euro um (plus 2,6 Prozent). heg
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