Werbespot gegen Rechtschreibreform erlaubt

Freitag, 09. Juli 1999

Der Radiospot des Schauspielers Manfred Krug gegen die Rechtschreibreform darf laut Entscheidung des Berliner Verwaltungsgericht wieder ausgestrahlt werden. Der Spot, der zur Unterschrift für ein Volksbegehren gegen die Rechtschreibreform aufruft, stelle keine politische Werbung dar, lautet die Begründung. Damit wird das von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg ausgesprochene Sendeverbot, von dem die Privatsendern Berliner Rundfunk und Hundert,6 betroffen waren, aufgehoben.
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