Werbe-Bibliographie soll Orientierung im Werbewirkungs-Dschungel bringen

Mittwoch, 26. Juni 2002

Humor in der Werbung ist insbesondere bei Low-Involvement-Produkten wirksam und vergleichende Werbung ist besonders gut bei Neueinführungen von Produkten geeignet. Dies sind nur zwei der Ergebnisse der neuen, vom Internationalen Centrum für Werbe- und Mediaforschung (ICW) veröffentlichten Werbebibliographie "Eine Inventur der Inventare". Sie soll als Hilfstellung bei der Bewertung der Relevanz von Werbewirkungs-Studien dienen.

Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Schönbach, Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Kommunikationswissenschaft der Universität Amsterdam, bespricht insgesamt 113 Zusammenfassungen deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur zur Werbeforschung aus den vergangenen 25 Jahren. Der Schwerpunkt des Werks liegt auf dem Printmarkt. Damit will das ICW laut Christian Schlottau, Marketing-Leiter des ICW-Mitgesellschafters Spiegel-Verlag, "gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden Konzentration von Werbebudgets einerseits und der strukturellen Globalisierung andererseits" einen Ansatzpunkt für eine geschlossene Darstellung und den Austausch von Ergebnissen liefern.
Das Buch erscheint im Deutschen Fachverlag und ist zum Preis von 39 Euro erhältlich.
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