"Welt" und "Berliner Morgenpost" sollen weitgehend verschmelzen

Mittwoch, 05. Dezember 2001

Die Tageszeitungen "Die Welt" und "Berliner Morgenpost" aus dem Axel-Springer-Verlag sollen künftig noch enger kooperieren. Nachdem die "Welt" bereits vom Lokalteil der "Berliner Morgenpost" profitiert, wird nun an eine weitgehende Zusammenlegung beider Blätter gedacht. Danach soll die "Berliner Morgenpost" nach einem entsprechenden Beschluss des Aufsichtsrates kommende Woche den Politik- und Wirtschaftsteil der "Welt" übernehmen. Der Lokalteil der "Welt" soll mit dem des Berliner Blattes sogar zusammengelegt werden.

Nicht betroffen seien die Ressorts Sport und Feuilleton des hauptstädtischen Blattes. Angedacht sei zudem, Anzeigenvermarktung und Geschäftsführung beider Blätter zu vereinen. Derzeit liegt die Geschäftsführung der "Berliner Morgenpost" in den Händen des Geschäftsführers des "Hamburger Abendblattes", Michael Meyer-Böhm, der die Berliner Blätter "Morgenpost" und "B.Z." nach dem Wegggang von Harald Wahls übernommen hatte. Alle drei bilden die "grüne Gruppe" des Verlages.
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