Weka-Gruppe blickt auf erfolgreiches Jahr 1997 zurück

Donnerstag, 23. April 1998

Die Firmengruppe hat ihren Umsatz im Vergleich zu 1996 um 15 Prozent auf 784 Millionen Mark gesteigert. Das Plus wurde im gleichen Maße im In- und Ausland erzielt. In Deutschland ist Weka damit vor der Bertelsmann Fachinformation, die im Geschäftsjahr 1996/97 einen Umsatz von 737 Millionen Mark angibt, die Nummer 1 unter den deutschen Fachverlagen geworden. Mit den insgesamt 36 Tochterverlagen und Software-Häusern in 11 Ländern peilt Weka für das Jahr 2000 die Umsatz-Milliarde an. Weka-Gründer und Vorsitzender der Geschäftsleitung Werner Mützel zeigt sich optimistisch: "Wir spielen in der Championsleague, und wer in einem Innovations- und Konzentrationswettbewerb mit internationalem Zuschnitt erfolgreich sein will, braucht nicht zuletzt Finanzkraft." Die großen Innovationen spielten sich im Online-Publishing und bei Internet-Datenbanken ab. Weitere Chancen sieht der Weka-Gründer beim Thema Packaging. In der Zukunft will Mützel, der die Weka-Gruppe bei aller Dezentralität als ein Ganzes sieht, nicht mit einem der Großen fusionieren, sondern Weka selbst so stark machen, "daß wir unsere Selbständigkeit sichern können".
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