Weitere Einstweilige Verfügung gegen 20 Minuten Köln

Montag, 03. Januar 2000

Die Auseinandersetzungen im Kölner Gratiszeitungsmarkt nehmen kein Ende. Jetzt hat der Axel-Springer-Verlag vor dem Berliner Landgericht erneut eine Einstweilige Verfügung gegen den Herausgeber der kostenlosen Tageszeitung "20 Minuten Köln", den norwegischen Medienkonzern Schibsted, Berlin, durchgesetzt. Die inzwischen dritte Einstweilige Verfügung untersagt "20 Minuten Köln" Behauptungen, nach denen eine am 17. Dezember durch den Axel-Springer-Verlag erwirkte Einstweilige Verfügung der Tageszeitung die Lokalberichterstattung verbiete. Der Axel-Springer-Verlag wies darauf hin, dass die Verfügung lediglich die unentgeltliche Verteilung von "20 Minuten Köln" untersage und sich nicht auf einzelne redaktionelle Inhalte beziehe. Schibsted setzt die Verteilung von "20 Minuten Köln" trotz der gerichtlichen Verfügungen des Axel-Springer-Verlags fort.
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