Webwerbung: Preisverfall weitet sich aus

Mittwoch, 30. Mai 2001

Der allgemeine Preisverfall der Onlinewerbung trifft nun auch Special-Interest-Angebote. Diese galten mit ihren spezifischen und attraktiven Zielgruppen bislang als immun. Zwar blieben die Bruttopreise in diesem Bereich in vielen Fällen stabil, die Anbieter zeigen sich jedoch immer rabattfreudiger.

"Man kann im Moment sehr gut verhandeln", so Jutta von Allwoerden, Leiterin Strategischer Einkauf bei der Mediaagentur Plan.Net, "vor allem ist es zurzeit gut möglich, mit den Vermarktern über alternative Preismodelle zu reden." Hier setzt sich vor allem das Modell des Cost-per-Registration immer weiter durch. Dabei zahlt der Kunde nur für den User, der auf seine Site gelangt ist und dort eine E-Mail-Adresse oder Ähnliches zurückgelassen hat.

Auch die Front, die die Vermarkter gegen das Abrechnungsmodell Cost-per-Click aufgebaut haben, weicht weiter auf. "Das ist ein höhermargiges Produkt", begegnet Adlink-Chef Michael Kleindl dem Vorwurf, Vermarkter würden damit kleinlaut zu Kreuze kriechen.
Den freien Fall der Preise wollen Anbieter wie Adlink, DoubleClick & Co. zudem mit neuen Werbeformen wie Skyscrapern oder Interstitials aufhalten.

Die ganze Story in HORIZONT 22/01.

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