Webradiomonitor: Werbung im Netz steigt

Dienstag, 05. Oktober 2010
Das Beratungsunternehmen veröfentlicht weitere Ergebnisse seiner Studie
Das Beratungsunternehmen veröfentlicht weitere Ergebnisse seiner Studie

Rund 2.700 Webradios in Deutschland haben im vergangenen Jahr Werbeeinnahmen von rund 8,8 Millionen Euro generiert. Das zeigen weitere Ergebnisse der Studie "Webradiomonitor 2010" der Berliner Strategieberatung Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Die Erhebung basiert auf einer Befragung aller deutschen Webradioanbieter. Im Trend-Szenario der Goldmedia-Prognose sollen sich diese Werbeeinnahmen bis zum Jahre 2014 auf rund 28,5 Millionen Euro verdreifachen. Die Studie zeigt aber auch, dass die Webradio-Angebote der UKW-Sender immer noch mehr als zwei Drittel der Einnahmen verbuchen können. Nur 31 Prozent der Einnahmen stammen von den rund 2.200 Online-Only-Sendern. Bezogen auf die gesamten Nettowerbeeinnahmen des Hörfunkmarktes zeigt sich, wie gering die Auswirkungen der Onlineradios hier zurzeit noch sind. Unter 2 Prozent liegt der Anteil, den sie zum Gesamtvolumen beitragen.

Zur Refinanzierung setzen rund 74 Prozent der Anbieter auf klassische Display-Werbung. Spotwerbung, die in den Onlinestream eingebettet ist, nutzen 37 Prozent. Es folgen die Formen Sponsoring (37 Prozent), Suchwortvermarktung (33 Prozent) und Affiliate Marketing (32 Prozent). Weit mehr als die Hälfte der Radiobetreiber sehen die größten Wachstumschancen im Bereich der Spotwerbung. hor
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