Webradiohörer sind besser gebildet

Donnerstag, 28. Juni 2012
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Rund 130 Webradios hat Radiovermarkter RMS mittlerweile in seinem Portfolio. Valide Daten über die Nutzerstruktur des noch jungen Mediums sind jedoch Mangelware. Die RMS hat daher gemeinsam mit TNS Emnid die "RMS Webradiostudie" aufgesetzt. Das Ergebnis: Webradiohörer sind für die Werbewirtschaft eine interessante Zielgruppe. "Das vorherrschende Bild des Webradiohörers als pickligen Nerd ist ein überholtes Klischee", sagt Uwe Domke, Leiter Markt-/Mediaforschung bei RMS. Mit 81 Prozent sind die Hörer zum allergrößten Teil männlich. Und sie sind auch jung: Über 70 Prozent der Hörer sind zwischen 14 und 29 Jahren alt. Dabei weisen sie einen überdurchschnittlichen Bildungsgrad auf. Über die Hälfte hat Abitur, Fachhochschulreife oder einen Hochschulabschluss. Hinzu kommen Studenten, die in der Größe "noch in Ausbildung" erfasst sind, die rund 18 Prozent ausmacht.

"Junge Männer sind eine schwer zu erreichende Zielgruppe und deshalb für die Mediaplanung eine schöne Ergänzung", sagt Frank Nolte, Bereichsleiter Verkauf und Digitale Medien bei RMS.

Insgesamt 1096 Teilnehmer konnten TNS und RMS mit der Aufforderung in zwei Radiospots, die auf 61 reichweitenstarken Webradios liefen, dazu bewegen, den Fragebogen via Computer Assisted Web Interviewing komplett auszufüllen. Auch die Nutzungssituationen und die Geräte haben die Forscher abgefragt. pap

Mehr dazu in HORIZONT 26 vom 28. Juni 2012
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