"Washington Post": Buffett tritt seinen Platz im Vorstand ab

Freitag, 21. Januar 2011
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Time to say goodbye: Warren Buffett wird künftig nicht mehr im Vorstand der "Washington Post" sitzen. Die amerikanische Tageszeitung teilte mit, dass der legendäre Finanzinvestor nach Ablauf seiner Amtszeit im Mai als Vorstandsmitglied nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Der inzwischen 80-Jährige gehörte der Führungsspitze mit Unterbrechungen fast 26 Jahre an. Buffett war neben seinen Tätigkeiten als Vorstand auch ein Freund und persönlicher Berater von Katherine Graham. Sie übernahm die Zeitung 1963 von ihrem Mann und trug maßgeblich dazu bei, ein diversifiziertes Medienunternehmen aufzubauen, das auch in Hörfunk und TV investierte. Zuletzt war Buffett für Grahams Sohn Donald, inzwischen Vorstandchef der "Washington Post", beratend tätig.

Außerdem gehört Buffet die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Diese ist mit 21 Prozent größter Anteilseigner an der "Washington Post". In einem Interview zu seinem Rücktritt stellte er jedoch klar, dass er nicht plane, seine Anteile zu verkaufen. Er wird sich damit vorerst nicht vollständig von der "Washington Post" verabschieden. Ein Fenster hält sich Buffett noch offen. hor
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