WamS-Chef Garms wehrt sich gegen Vorwurf der Führungsschwäche

Mittwoch, 04. April 2001

"WamS"-Chefredakteur Thomas Garms tritt Gerüchten entgegen, die ihm Führungsschwäche und mangelhafte Profilierung politischer Themen nachsagen. Garms: "Bei der ganzen Geschichte sind viele Mutmaßungen im Spiel. Man überschätzt hier auch die Empfindlichkeiten, die im Kontext mit dem Berlin-Umzug bestehen". Die politische Berichterstattung unter seiner Führung sei zudem auf dem gleichen Niveau wie vorher.

Insider munkeln, dass ein vertrauter Kreis um den einstigen "Bild"-Chef Peter Boenisch die Gerüchte in die Welt gesetzt habe, um dem designierten Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner Steine in den Karriereweg zu legen. Thomas Garms hat am 16. Januar 2001 die Nachfolge von Kai Dieckmann als Chefredakteur der "Welt am Sonntag" angetreten.
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