Wachstum im Anzeigengeschäft bei Wirtschaftstiteln und Programmies

Montag, 28. Februar 2005

Das aktuelle Anzeigengeschäft der Zeitschriften spiegelt die konjunkturelle Unsicherheit der Unternehmen wider. Die Werbekunden buchten in den ersten beiden Monaten des Jahres mit insgesamt 30.468 Anzeigenseiten 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der zentralen Anzeigenstatistik des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger hervor. Gegen diesen leicht rückläufigen Trend entwickelten sich Wirtschaftstitel (+2,7 Prozent, 1877 geschaltete Anzeigenseiten), Programmzeitschriften (+7,2 Prozent, 2179) sowie wöchentliche Frauenzeitschriften (+6 Prozent, 2747).

Am meisten Anzeigenseiten verbuchte der "Focus" (553) vor "Stern" (496) und "Spiegel" (485). Somit bleibt das Segment der aktuellen Magazine mit plus 0,4 Prozent stabil. Die insgesamt negative Entwicklung bekamen die IT- und Telekommunikationszeitschriften (-9,3 Prozent, 4252), die 14-täglichen Frauenzeitschriften (-11,2 Prozent, 1262) sowie die Lifestyle-Magazine (-14,6 Prozent, 1076) zu spüren. is
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