WWF-Aktion: Aimaq von Lobenstein will EU-Politiker aufwecken

Montag, 17. September 2012
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Im Mai hatte sich Aimaq von Lobenstein nach einem Pitch den deutschen Social-Media-Etat der Tierschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) gesichert. Jetzt präsentiert die Berliner Agentur ihre erste Arbeit für den Kunden. Mit der Kampagne "Cursor-Schwarm" kämpft der WWF gegen die Überfischung der Meere. Das Herzstück des Auftritts ist die Microsite schwarm.wwf.de. Auf ihr präsentiert der WWF den vom Londoner Kreativteam Moth-Collective illustrierten und animierten 2-Minüter. Dieser soll zeigen, dass jeder einzelne als Teil eines großen Schwarms etwas bewirken kann. Der Nutzer hat zum einen die Möglichkeit, den Clip und damit die Aktion via Facebook, Twitter und andere Social-Media-Plattformen zu verbreiten. Zum anderen kann er die Online-Petition unterschreiben, die sich an Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner richtet.

Hintergrund: Am 20. November legen die EU-Politiker die Gesetze der Europäischen Fischereipolitik für die kommenden zehn Jahre fest. Die Zielsetzung des WWF ist klar: Die Organisation will eine Reform, mit der die Fischbestände geschont und langfristig erhalten werden können.

"Es geht um die aktive Beteiligung der Menschen und die Kraft, die das Social Web heutzutage besitzt, um Dinge aktiv zu verändern", so Agenturchef André Aimaq. Mit dem Auftritt könnten die Menschen an den Rechnern selbst zur Kampagne werden und Fischbestände nachhaltig schützen. jm
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