WM-Quotenanalyse: Vorrundenendspiele treiben Zuschauerzahlen in die Höhe

Mittwoch, 23. Juni 2010
Zum Ende der Vorrunde zeigt die Quotenkurve wieder nach oben
Zum Ende der Vorrunde zeigt die Quotenkurve wieder nach oben

Die Fußball-WM erlebt mit den entscheidenden Spielen der Vorrunde ihren ersten Höhepunkt. Auch die Zuschauerzahlen ziehen nach einem kleinen Durchhänger am Montag wieder an. 12,1 Millionen Zuschauer verfolgten gestern Abend die zeitgleich laufenden Partien Nigeria - Südkorea und Griechenland - Argentinien und bescherten dem ZDF damit einen Marktanteil von 39,1 Prozent. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 5,37 Millionen Zuschauern bei 40,45 Prozent. Am Nachmittag sahen 6,21 Millionen Zuschauer die Spiele Mexiko gegen Uruguay und das klägliche Scheitern der Franzosen gegen Gastgeber Südafrika (MA 46,6 Prozent), davon 2,45 Millionen jüngere Zuschauer (MA 44,86 Prozent). Damit liegt die durchschnittliche Zuschauerresonanz pro Spiel im ZDF bei 9,71 Millionen Zuschauern, der Marktanteil beträgt im Schnitt 50,2 Prozent.

Die durchschnittliche Werbeinselreichweite im Zweiten liegt bei 8,57 Millionen Zuschauern. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Tausend-Kontakt-Preis von 10,10 Euro. Bei den 14- bis 49-Jährigen beträgt die durchschnittliche Reichweite 3,7 Millionen, der TKP 23,53 Euro. Im Ersten kosten Tausend Kontakte bei einer durchschnittlichen Reichweite von 4,6 Millionen im Schnitt 10,30 Euro. Bei den jüngeren Zuschauern blieben 1,92 Millionen Zuschauer bei der Werbung dran, der TKP liegt bei 24,62 Euro. Bei RTL schlagen Tausend Kontakte mit 13,30 Euro zu Buche, die Werbeinselreichweite liegt im Schnitt bei 5,21 Millionen Zuschauern. Bei der für RTL wichtigeren werberelevanten Zielgruppe beträgt die Reichweite 2,72 Millionen Zuschauer, der TKP liegt bei 25,54 Euro. dh
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