WDR Mediagroup senkt Werbepreise für den ARD-Vorabend

Donnerstag, 02. August 2012
Der Vermarkter hat seine Preise für 2013 vorgelegt
Der Vermarkter hat seine Preise für 2013 vorgelegt

Die WDR Mediagroup hat die TV-Tarife für das Werbejahr 2013 vorgelegt. Im Umfeld des ARD-Vorabends musste der Vermarkter die Preise wegen der anhaltenden Quotenschwäche nach unten anpassen. Regionale Werbekunden bekommen so bereits für rund 4000 Euro einen 30-Sekünder im Vorabendprogramm. Im Schnitt musste die WDR-Tochter die Preise für die regionalen Werbeblöcke von Montag bis Freitag um 5 Prozent absenken. Im Werbeblock zwischen dem Magazin "Brisant" und "Verbotene Liebe" ist ein 30-Sekünder unter der Woche damit bereits ab 4020 Euro zu haben. An Samstagen ohne Fußball-Bundesliga sinken die Preise um durchschnittlich 4,8 Prozent, an den Spieltagen der Bundesliga hält der Vermarkter die Werbepreise konstant.

Bei den Digitalkanälen Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte reichen die Preise von 225 Euro für einen 30-Sekünder bei Spiegel Geschichte bis 540 Euro für einen Splitscreen bei Spiegel TV Wissen. Eine klassische Kampagne auf beiden Sendern kostet in der Kombi 12.600 Euro pro Woche.

Bei den Kunden will die WDR Mediagroup vor allem mit ihren Qualitätsumfeldern punkten und verstärkt den Mittelstand ansprechen: "Mit der Tarifgestaltung 2013 ist unser Signal insbesondere an den Mittelstand - egal ob regional oder national - eindeutig: Qualität hat ihren Preis, bleibt aber auch in Zukunft für kleinere und mittlere Budgets erschwinglich", sagt Barbara Wiewer, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb bei der WDR Mediagroup. Darüber hinaus stehe im nächsten Jahr die detaillierte Erläuterung der Angebote im Mittelpunkt der Aktivitäten. "Wir werden weiterhin daran arbeiten, den Kunden und Agenturen die Struktur und die relevanten Vorteile zu vermitteln." So seien vielen Marktpartnern die regionalen Belegungsmöglichkeiten im ARD-Vorabend sowie die Umfelder der Spiegel-Angebote noch nicht umfassend bekannt. dh
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