WAZ schließt eigene Auslandsbüros

Freitag, 14. Juni 2013
Bei der "WAZ" wird weiter gespart
Bei der "WAZ" wird weiter gespart

Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) steht weiter auf der Kostenbremse. Das  Flaggschiff der Funke Mediengruppe schließt seine noch verbliebenen Auslandsbüros. Der Verlag bestätigte einen entsprechenden Bericht von Newsroom.de. Die "WAZ" unterhält bislang noch eigene Büros in Brüssel, Paris, London und Washington. Künftig wolle man sich anderen Pools in diesen Metropolen anschließen oder mit freien Korrespondenten zusammenarbeiten. Die Leser sollten auch in Zukunft unabhängig von Nachrichtenagenturen und in der gewohnten Qualität Nachrichten aus den vier Hauptstädten bekommen, betonte Funke-Sprecher Gunther Fessen gegenüber Newsroom.de. Die Berichterstattung aus Italien, Spanien, Russlan, China oder Israel werde bereits seit längerer Zeit von Gemeinschaftsbüros mehrerer Zeitungen übernommen.

Die "WAZ" hat den beteiligten Zeitungen angeboten, in den vier Städten die Pool-Führerschaft und damit den Hauptteil der Kosten zu übernehmen. Den betroffenen Korrespondenten wird eine Weiterbeschäftigung angeboten, sofern sie das wünschen. dh
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