WAZ konzipiert "Westfalenpost" um

Freitag, 18. September 2009
Logo der "Westfalenpost"
Logo der "Westfalenpost"

Die Essener WAZ Mediengruppe krempelt Konzept und Blattstruktur seiner Tageszeitung "Westfalenpost" um. Dadurch will das Medienhaus der lokalen Berichterstattung mehr Raum geben. Ab dem 21. September erscheint der südwestfälische Titel mit zwei statt vier Büchern. Die bisherigen Mantelressorts wie Politik, Wirtschaft oder Sport erscheinen künftig gebündelt im Mantelbuch. Das zweite Buch fasst alle lokalen Seiten, inklusive dem Lokalsport, der Kinderseite und "Mein Tag" sowie der Seite mit Wetter und Rätseln, zusammen. Zudem soll bereits auf der Titelseite verstärkt über Ereignisse aus der Region berichtet werden. Der Seitenumfang bleibt dabei unverändert.

Ziel sei eine noch größere Nähe zu den Leserinnen und Lesern. Chefredakteur Bodo Zapp: "Die Westfalenpost versteht sich als Heimatzeitung, die den Menschen in unserer Region ein unverzichtbarer Partner sein will. Selbstverständlich werden wir das gute Qualitäts-Niveau auf unseren komplett in Hagen produzierten Mantelseiten mit dem hohen Anteil an Eigenberichten beibehalten - und noch ausbauen." jm
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