WAZ-Gruppe steigt in den russischen Printmarkt ein

Donnerstag, 06. Dezember 2007
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Die WAZ-Mediengruppe hat 75 Prozent und damit die Mehrheitsbeteiligung an der russischen Wochenzeitung "Sloboda" erworben. Beim Einstieg in den russischen Printmarkt setzt die Mediengruppe bewusst auf ein regionales Format. "Die Zeitung legt Wert auf politische Unabhängigkeit und hat ihren Schwerpunkt bei regionalen und lokalen Themen", erklärt Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe. Darüber hinaus setzt das Blatt auf Lesernähe und Bürgerinteressen, was sich auch in den zahlreichen Web 2.0 Elementen im Internetauftritt zeigt.

"Sloboda", benannt nach der Region, in der der Titel erscheint, kommt seit zwölf Jahren in der südlich von Moskau gelegenen Großstadt Tula heraus und hat eine Auflage von 100.000 Exemplaren.

In Zusammenarbeit mit "Sloboda"-Geschäftsführerin Vera Kiryunina, 40, will die WAZ-Gruppe künftig weitere Titel im Stil der magazinartig gelayouteten Zeitung entwickeln.

Dabei soll das WAZ-Modell fortgeführt werden, nach dem mehrere unabhängige Titel unter zentraler Verwaltung erscheinen . Auch die grundsätzliche Trennung von Verlag und Redaktion soll in Russland beibehalten werden. jf

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