WAZ-Chef Hombach über das gute Leben von Google

Montag, 03. August 2009
WAZ-Chef Bodo Hombach
WAZ-Chef Bodo Hombach

Eine weitere Stimme in der Anti-Google-Front der Verlage meldet sich zu Wort. Nachdem zuletzt VDZ-Chef und Verleger Hubert Burda im „Manager Magazin"-Interview sich für ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Medienhäuser eingesetzt hatte und von Google einen "Fair Share" eingefordert hat, ist der Suchmaschinen-Gigant auch im "Focus"-Interview mit WAZ-Chef Bodo Hombach Thema. Auf den Vorwurf, auch die WAZ-Gruppe verfüge wie die anderen Verlage über kein Geschäftsmodell im Internet, antwortet der ehemalige Bundeskanzleramts-Chef: "Google lebt gut davon, unser aller Wissen und Leistung zu vermitteln." Das "Erfolgsmodell" für Verlage bestünde derzeit vor allen Dingen darin, „den Kunden der Zukunft" genau zu studieren. Hombach im "Focus": "Online befördert das Print-Geschäft und lebt gleichzeitig davon. Wir wollen möglichst viele Optionen für künftige Nutzer entwickeln."

"Qualitätsjournalismus, unser Kerngeschäft, wird wichtiger und immer gefragt werden." In welcher Form Online nun genau Print befördert, das verrät der WAZ-Stratege Hombach freilich nicht... vs
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