Vox-Chef Hoffmann: "Die Access-Time ist das Rückgrat"

Donnerstag, 24. Januar 2013
Frank Hoffmann
Frank Hoffmann

Der Noch-Vox-Chef und bald RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann übergibt den Sender in guter Form. 2012 holte Vox bei den 14- bis 49-Jährigen 7,7 Prozent Marktanteil - nicht zuletzt dank den Erfolgen am Vorabend der sogenannten Access Primetime. "Jeder erfolgreiche Sender auf der Welt ist auch in der Access-Time erfolgreich. Sie ist das Rückgrat", sagt Hoffmann im Interview mit HORIZONT.

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Was Hoffmann über das Abflaufen des Casting-Booms, US-Serien und den Anspruch, auch aufwendiges Programm zu machen, sagt, steht in HORIZONT 4 vom 24. Januar 2013.

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Vox hat im vergangenen Jahr mit "Shopping Queen" ein Format gefunden, dass wie "Das perfekte Dinner" eine Wochendramaturgie enthält. In diesem Jahr will der Sender mit dem ebenfalls 2012 getesteten "4 Hochzeiten" ein weiteres regelmäßiges Format in der Daytime etablieren.

Hoffmann, der am 1. Februar zum Schwestersender RTL wechselt, hält langfristigen Quotenerfolg für nur dann machbar, wenn man Wert auf Kontinuität und Nachhaltigkeit legt: "Das schafft man aber nur durch Produktionen, die nicht so leicht zu kopieren sind und durch Formate, die jeden Tag auf den Marktanteil einzahlen." RTL hat 2012 ganze 2,5 Prozentpunkte Marktanteil verloren und landete bei 15,9 Prozent in der jüngeren Zielgruppe. pap
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