Von Bahnhofstoiletten und geilen Jobs: Die besten Zitate vom Zeitungsgipfel

Freitag, 14. Juni 2013
(Bild: Thomas Fedra)
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Wenn auf dem Podium beim Deutschen Zeitungsgipfel die hiesige Elite aus Deutschlands Printhäusern zusammenfindet, gehören hitzige Debatten, spannende Cases und amüsierende Anekdoten zum Programm. Das war in diesem Jahr nicht anders: HORIZONT.NET zeigt eine Auswahl an knackigen Sprüchen vom Zeitungsgifpel 2013 in Wiesbaden.

"Nicht einmal die Benutzung der Bahnhofstoilette ist umsonst. Die ist teurer als die Paywall bei Springer."

Gabor Steingart, Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung Handelsblatt, zur Ursünde des kostenlosen Internet-Journalismus. Zugleich bekamen die Mediaagenturen ihr Fett weg.

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"The only way to do it is to do it."

So erklärt Peter Würtenberger, CMO Axel Springer, den Pioniergeist bei dem Berliner Medienkonzern.

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"Das ist nach wie vor ein geiler Job."

Ulrich Reitz, Chefredakteur "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ), ist auch in Zeiten des Sparzwangs gerne Journalist.

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"Wir sind nicht die Bösen"

Christof Baron, CEO Mindshare, weist den Vorwurf zurück, die Mediaagenturen würden Print totreden.

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"Unsere Branche wäre besser drauf, wenn bei den Entscheidungen mehr Leidenschaft und mehr Liebe für unser Kernprodukt, den Journalismus, eine Rolle spielen würde."

Rainer Esser, Geschäftsführer Zeit Verlag, fordert eine Konzentration auf das Wesentliche.

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"Heute wird sehr wenig nach Preisliste bezahlt. Das ist ja kein Geheimnis."

Sven Holsten, Geschäftsführer NBRZ, über die Rolle von Rabatten bei der Mediaplanung.
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"Nicht die WAZ ist mein Gegner, sondern der Nichtleser"

Sven Gösmann, Chefredakteur der "Rheinischen Post", spricht sich dafür aus, das alte Konkurrenzdenken zu beerdigen.
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"Die Zeitungen können ein Produkt für die Elite sein"

BDVZ-Präsident Helmut Heinen über die Rolle des gedruckten Journalismus.
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