Viviane Reding: "Ein Kontinent – eine Regel – eine nationale Behörde"

Donnerstag, 19. Juli 2012
Viviane Reding, EU-Justizkommissarin und Kommissionsvizepräsidentin (Foto: Hubert Burda Media
Viviane Reding, EU-Justizkommissarin und Kommissionsvizepräsidentin (Foto: Hubert Burda Media
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Sie will den europäischen Datenschutz reformieren und mehr Frauen in Aufsichtsräten sehen: Viviane Reding, als Vizepräsidentin der Europäischen Kommission zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, wird von der Digitalbranche zugleich gefürchtet und geschätzt. Im Interview mit HORIZONT erklärt sie, wie es mit ihrem Gesetzesentwurf weitergeht, warum sie gegen das Meldegesetz ist und wieso Europa eine Frauenquote braucht.

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Das komplette Interview mit Viviane Reding lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 29/2012.

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"Wir leben in einer Internetwelt, in der es keine Grenzen gibt", sagt Reding zu HORIZONT. "Trotzdem unterscheiden sich die Datenschutzregeln in Europa von Land zu Land stark." Daher brauche es eine europaweite Vereinheitlichung des Datenschutzes. Redings Vorschlag: "Ein Kontinent – eine Regel – eine nationale Behörde, die zuständig ist."

Im Herbst will die EU-Kommissarin zudem einen Gesetzesentwurf vorlegen, der eine Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen festsetzt – und das, obwohl Reding lange gegen eine Quote war, wie sie selbst sagt: "Ich war noch nie ein Fan der Quote, aber mir gefällt, was Quoten bewirken." sw
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