Vivendi fordert Mindestgebot für die US-Unterhaltungssparte

Donnerstag, 03. Juli 2003

Vivendi Universal hat im Bieterverfahren um seine US-Unterhaltungssparte das Angebot des Ölmilliardärs Marvin Davis zurückgewiesen. Die fünf Bieter Liberty Media, NBC, Metro-Goldwyn-Meyer, Viacom und Edgar Bronfman bleiben damit im Rennen um Vivendi Universal Entertainment, wobei NBC und Viacom lediglich Interesse bekundet haben.

Vivendi hat sämtliche Bieter aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen ein neues Angebot einzureichen. Mindestgebot: 11,5 Milliarden US-Dollar. Der französische Mischkonzern hat sich entschieden, die Tochter Universal Music vom Verkauf auszuschließen. Das Unternehmen fürchtet, die Musikfirma zu einem Tiefstpreis abgeben zu müssen. Neben Universal Music umfasst die US-Unterhaltungssparte von Vivendi die Universal Film- und Fernsehstudios, die US-Kabelkanäle USA Network und Sci-Fi sowie die Universal Freizeitparks. ra
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