Vivendi Universal will Havas verkaufen

Mittwoch, 28. Februar 2001

"Vivendi Universal besitzt zu viele Marken. Unsere Strategie besteht darin, die starken Nischen-Produkte zu behalten, die schwächeren entweder einzustellen oder zu verkaufen." Mit diesen Worten besiegelt Jean-Marie Messier, der Vorstandsvorsitzende des Mischkonzerns Vivendi-Universal, das Ende des Havas-Verlags, der erst kurz zuvor in Vivendi Universal Publishing umbenannt wurde.

Havas gehöre zu den Marken, die auf der Verkaufsliste stehen, erklärte Messier: "Das ist eine intermediäre Marke, die für uns nicht von Bedeutung ist." Zu der Zukunft der Werbeagentur Havas Advertising wollte sich der Vorstandsvorsitzende in diesem Zusammenhang nicht äußern. Messier erklärte nur, dass sich Vivendi Universal in Zukunft auf einen sehr kleinen Kreis von Marken mit internationalem Wert beschränken werde und nannte als Beispiele Canal plus und Universal Music.
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