Viva korrigiert Geschäftsprognosen

Mittwoch, 31. Juli 2002

Viva muss seine Umsatz- und Gewinnprognosen für dieses Jahr nach unten korrigieren. Der Kölner Musikkanal rechnet nun - anders als Anfang 2002 angekündigt - nicht mehr mit Umsätzen in Höhe von 125 Millionen Euro, sondern nur noch mit 109 Millionen Euro. Das Ebit wird nicht mehr mit 37 Millionen Euro, sondern nur noch mit 15 Millionen Euro veranschlagt.

Als Grund für die bescheideneren Erwartungen nennt Viva den allgemein schwächelnden Werbemarkt sowie die Schwierigkeiten bei Westka Interactive, an der die Viva-Tochter Brainpool zu 60 Prozent beteiligt ist. Der Computerspiel-Entwickler will Ende August das Insolvenzverfahren beantragen.
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