Viva erzielt Ergebnisplus dank Verkauf an AOL

Montag, 26. August 2002

Das Medienunternehmen Viva Media hat sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im 1. Halbjahr 2002 auf 26, 1 Millionen Euro erhöht. Im Vorjahr hatte der Konzern noch 9,4 Millionen Euro minus verbucht. Im Ebitda enthalten sind allerdings 29,7 Millionen Euro für die Veräußerung eines 49-Prozent-Anteils der Viva Plus Fernsehen GmbH an AOL Time Warner.

Das EBIT erhöhte sich aufgrund von Sondereffekten von minus 16,4 Millione Euro auf 19,2 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei 11 Millionen Euro (Vorjahr minus 8,8 Millionen Euro), entsprechend einem Ergebnis je Aktie von 0,45 Euro. Der Umsatz stieg bereinigt im 1. Halbjahr um 7 Prozent auf 54,7 Millionen Euro. Der rückläufige Werbemarkt habe sich auf den Umsatz und das Ergebnis des Konzerns niedergeschlagen, teilte Viva Media mit.

Zwar sei der Umsatz aus dem klassischen Markenartikelgeschäft leicht gestiegen, die Verluste aus der Musikindustrie konnten dadurch aber nicht kompensiert werden. Viva hatte bereits Ende Juli die Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Das EBIT soll statt 37 Millionen Euro 15 Millionen Euro betragen. Die Umsatzschätzung wurde von 125 Millionen Euro auf 109 Millionen Euro gesenkt.
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