Viva auf dem Sprung nach Osteuropa

Dienstag, 08. November 2005

Tom Freston, Miterfinder von MTV und Chef des MTV-Mutterkonzerns Viacom, will den seit Jahresbeginn zum US-Konzern gehörenden deutschen Musiksender Viva auch in anderen Länder etablieren. "Wir überlegen, wohin wir Viva am besten exportieren können. Osteuropa bietet sich da an", sagt Freston im Interview mit dem "Spiegel". "Wir müssen sicher auch weltweit neue Marken aufbauen, schon weil es MTV so ziemlich überall außer in der Antarktis bereits gibt." Zentraleuropa-Chefin Catherine Mühlemann hat die zur deutschen MTV-Gruppe gehörenden Sender Viva, Viva Plus, MTV und MTV 2 Pop in den vergangenen Monaten neu ausgerichtet. Während MTV 2 Pop vom Markt verschwunden und dem Kindersender Nick gewichen ist, nimmt Viva Plus verstärkt Männer ins Visier. MTV bedient mit progresssiven und trendsetzenden Formaten den Geschmack einer spitzen Zielgruppe. Viva soll dagegen mit Chartmusik und mainstreamigem Programm wieder zum Marktführer im deutschen Musikfernsehen avancieren. pap



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