Viva Media schreibt im 3. Quartal Verluste

Donnerstag, 13. November 2003

Im 3. Quartal dieses Jahres lag das Vorsteuerergebnis (Ebit) der Viva Media bei minus 2,8 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Der Umsatz belief sich im abgelaufenen Quartal auf 21,3 Millionen Euro (Vorjahr: 27,3 Millionen Euro). Den Verlust führt Viva Media unter anderem auf das zurückhaltende Buchungsverhalten der Werbeindustrie und saisonale Effekte wie die Sommerpause bei Produktionen wie "TV Total" zurück.

"Das 3. Quartal war für Viva Media ein erwartet schwächeres Quartal", erklärt Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender der Gruppe. Er betont jedoch, dass das TV-Produktionsgeschäft mit neuen Projekten wie "Der Bachelor" auf RTL weiterhin sehr erfolgreich laufe. Eine Belebung der Werbeeinnahmen der TV-Sender als Folge der GfK-Ausweisung erwartet Gorny erst 2004.

Bezogen auf die ersten neun Monate dieses Jahres beziffert sich das Konzern-Ebit auf minus 2,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es bei 19,3 Millionen Euro gelegen, allerdings war hier der Anteilsverkauf von Viva Plus an Time Warner in Höhe von 29,7 Millionen Euro verbucht worden. Die TV-Produktionstochter Brainpool bilanziert per Ende September ein positives Ebit von 2,7 Millionen Euro (Vorjahr minus 9 Millionen Euro), das nationale Musik-TV-Geschäft mit minus 2,1 Millionen Euro (32,9 Millionen, unbereinigt um Viva-Plus-Anteilsverkauf). Beim Umsatz kam Viva Media nach den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 71,5 Millionen Euro und lag damit unter dem Vorjahres-Niveau (82 Millionen Euro).ra
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