Viva-Media hält Ziele des Börsengangs für erreicht

Donnerstag, 21. Juni 2001
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Viva-Media hat für das Jahr 2000 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von minus 1,64 Millionen Mark ausgewiesen. Damit schneidet das Unternehmen deutlich schlechter ab als noch im Vorjahr, wo das Unternehmen noch ein EBIT von 4,42 Millionen Euro eingefahren hatte. Viva-Media begründete das Defizit mit den Kosten der Expansion im letzten Jahr. Das Ergebnis sei deutlich besser ausgefallen, als von Analysten vor dem Börsengang erwartet, hieß es auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

Der Konzernjahresfehlbetrag beläuft sich auf minus 9,58 Millionen Euro, sei aber nicht durch die operative Geschäftstätigkeit des Unternehmens begründet. Vielmehr sei der Fehlbetrag einem einmaligen Sondereffekt bei den latenten Steuern in der Höhe von 8,09 Millionen Euro geschuldet.

Weiter teilte das Unternehmen auf seiner Hauptversammlung mit, dass alle zum IPO für das Jahr 2000 und 2001 angekündigten Wachstumsziele erreicht worden seien. Zudem arbeite Viva derzeit mit Hochdruck an der Neukonzeption von "Viva Zwei", die zur Telemesse im August dieses Jahres vorgestellt werden solle.
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