Video-Ads: Länge des Contents ist nicht entscheidend für Wirkung

Dienstag, 22. Januar 2013

Die Länge des Contents entscheidet nicht über die Werbewirkung von Video-Ads. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Specific Media und der Omnicom Media Group. Generell steigert Videowerbung die Markensympathie, -assoziation und Kaufbereitschaft. Für die so genannte Vitamin-Studie - Vitamin steht für "Video Testing and Measurement Insights" - betrachteten insgesamt 4057 Teilnehmer vier Videoformate (Short Form Content, Branded Entertainment,nutzergenerierte Video-Clips und TV Catch-ups), die auf generischen Websites eingebunden waren. Die Zuschauer konnten zwischen den Videos wählen, denen anschließend Pre-Rolls vorgeschaltet wurden.

Die Ergebnisse: Die Markensympathie steigerte sich um fast 30 Prozent gegenüber der Kontrollgruppe, die die nur zu den Marken befragt wurde, ohne Videos zu sehen. Die Markenassoziation kletterte um 25 Prozent und die Kaufbereitschaft um 27 Prozent.

Zudem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Video Ads im Umfeld von nutzergenerierten Videos und Short Form Content ebenso gut und sogar teils effektiver wirken, als bei TV Catch-ups. Die Aussage steht jedoch in starkem Widerspruch zu anderen Studien, die Werbung in professionellen Umfeldern eine deutlich bessere Wirkung attestieren. 

Die deutsche Studie bestätigt weitgehend Ergebnisse aus einer Vitamin-Studie, die Specific Media im März 2012 in Großbritannien durchgeführt hat. pap
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