Vertrieb: Nur Axel Springer bestätigt Gespräche mit Rewe

Donnerstag, 28. Oktober 2010
Axel-Springer-Vertriebschef Torsten Brandt
Axel-Springer-Vertriebschef Torsten Brandt

Hohe Wellen haben die Meldungen von HORIZONT und seinem Schwesterblatt "Lebensmittel Zeitung" in der vergangenen Woche geschlagen, wonach der Einzelhandelsriese Rewe Group (Rewe, Toom, Penny) mit den "führenden Verlagen" übers Thema Pressesortiment spreche. Das ließ in der Branche alle Alarmglocken schrillen, da solche Direktkontakte in der aufgeheizten Streitstimmung schnell den Verdacht wecken, den Grosso umgehen zu wollen. Obwohl Rewe diese Gespräche bestätigt hat, wollen sich die großen Häuser - zumindest offiziell - dennoch weiterhin nicht äußern (Bauer, Burda, WAZ-Gruppe), oder nur sehr allgemein (G+J). Lediglich Axel Springer traut sich und bestätigt Gespräche mit Rewe: "Es geht dabei um die grundsätzliche wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Presse", sagt Vertriebschef Torsten Brandt. Die Themen Direktbelieferung und Sonderkonditionen für bestimmte Einzelhändler spielten keine Rolle. Beides schließe Springer „kategorisch aus"; dies verbiete sich schon aus dem Bekenntnis zur gemeinsamen Erklärung aller Verlage, so Brandt gegenüber HORIZONT. Fakt ist aber auch: Rewe will seine Renditen im Pressegeschäft verbessern. Daher dürfte man nicht nur allgemein reden. rp

Um was es in Rewes Gesprächen mit den Verlagen geht, lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 43/2010, die am Donnerstag, 28. Oktober erscheint.
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