Verstärkte M&A-Aktivitäten der Verlage

Dienstag, 02. Oktober 2001

Der außergewöhnliche Anstieg der Werbeeinnahmen und der zunehmende Wettbewerbsdruck haben die Fusionen und Übernahmen in der europäischen Verlagsindustrie beschleunigt. Die Zahl der Transaktionen hat sich im Zeitraum August 2000 bis Juli 2001 auf 387 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 13 Prozent. Gleichzeitig ist das Transaktionsvolumen um 20 Prozent, auf 13,8 Milliarden Euro geschrumpft. Nachzulesen sind diese Zahlen in der neuen Studie "M&A Deal Survey Publishing 2001", die anlässlich der Frankfurter Buchmesse vom internationalen Beratungs- und Prüfungsunternehmen Arthur Andersen veröffentlicht wurde.

Wichtige Ziele der Transaktionen waren Andersen zu Folge das Vorantreiben der Konsolidierung, die Expansion in neue geographische Märkte und der Zugang zu neuen Technologien. Grund für den deutlichen Rückgang des Transaktionsvolumens ist die geringe Anzahl von Mega-Transaktionen mit einem Volumen von über einer Milliarde Euro. Für das Folgejahr rechnet Andersen aufgrund des Einbruchs im Werbemarkt mit einem leichten Rückgang der Transaktionsaktivitäten.
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