Vermarkter werten Markt-Media-Studie VuMA auf

Mittwoch, 21. November 2007

Die aktuelle Ausgabe der Verbrauchs- und Mediaanalyse (VuMA 2008) enthält erstmals auch TV-Nutzungsdaten auf Basis des Werbemittelkontaktes. Die werden seit Mitte Oktober mit der MA Intermedia veröffentlicht. Dabei ist der Werbemittelkontakt Fernsehen definiert mit "sieben Sekunden konsekutiver Nutzung pro Werbeblock in einer halben Stunde", wie es in einer Mitteilung der Studienherausgeber heißt. Beim Radio wird der Werbemittelkontakt als "Hörer einer durchschnittlichen Viertelstunde, in der Werbung geschaltet ist", festgelegt. "Mit der schnellen Umsetzung der AG.MA-Konventionen stärken wir die VuMA als die wichtigste Markt-Media-Studie für die Planung der elektronischen Medien Radio und Fernsehen", sagt VuMA-Sprecherin Henriette Hoffmann. Michael

Keller
, stellvertretender Sprecher der VuMA, erklärt: "Für TV stehen nunmehr präzisere Daten zur Verfügung, über die Konsens besteht."

Im Konsumbereich kommt die VuMA unter anderem zum Ergebnis, dass Drogerien beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten die größten Wettbewerber der Apotheken sind. Rund ein Drittel der Befragten kauft OTC-Produkte bei Drogerien, in Supermärkten sind es 11 Prozent und via Internet nur zwei Prozent. Bei Apotheken besorgen sich mit 72 Prozent die meisten ihre OTC-Produkte.

Auftraggeber der VuMA sind die Vermarkter ARD-Werbung Sales & Services, RMS Radio Marketing Service und das ZDF Werbefernsehen. Die Studie liefert Daten zur Mediennutzung und bildet Kauf und Verwendung von über 1.300 Marken aus den Bereichen schnelldrehende Konsumgüter, langlebige Gebrauchsgegenstände und Dienstleistungen/Handel ab. Die Studie legt dabei vor allem Wert auf Märkte und Marken mit hohen Werbeinvestitionen in Radio und TV. ra

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