Verleger wollen Google-Yahoo-Deal verhindern

Dienstag, 16. September 2008
Die geplante Kooperation der Internet-Firmen alamiert die Verleger
Die geplante Kooperation der Internet-Firmen alamiert die Verleger

Der Weltzeitungsverband World Association of Newspapers (WAN) begehrt gegen die geplante Werbepartnerschaft von Google und Yahoo auf. Gestern veröffentlichte die WAN einen Brief an die Wettbewerbsbehörden in den USA, Kanada und der Europäischen Union. Darin forderte sie Kartellrechtler auf, die Kooperation zwischen den beiden Internetkonzernen zu stoppen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Google will ab Ende September auf einigen Yahoo-Websites in Nordamerika Werbung schalten, der Umsatz soll geteilt werden. Nach Ansicht der WAN, in der 18.000 Zeitungsverlage organisiert sind, hat die Partnerschaft negative Auswirkungen: In Zukunft würden Zeitungen weniger Geld für Werbung auf ihren eigenen Websites erhalten und zusätzlich die Preise für Anzeigen bei den Suchmaschinenbetreibern steigen. Der Verband erklärte, dass das Abkommen zwischen Google und Yahoo den Wettbewerb "schwerwiegend schwächen" könnte. Auch wenn die Werbepartnerschaft nur für die USA und Kanada gelte, würde Yahoo der "Leistungsanreiz für einen energischen Wettbewerb gegen Google rund um den Globus" genommen. HOR
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