Verleger kritisieren Gesetz gegen Scheinselbständigkeit

Donnerstag, 18. März 1999

In einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder haben sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger sowie weitere deutsche Verleger dafür ausgesprochen, freie Journalisten aus dem Geltungsbereich des Gesetzes gegen Scheinselbständigkeit auszuklammern. Andernfalls werde freien Journalisten die wirtschaftliche und berufliche Grundlage entzogen, da die Verlage deren Tätigkeiten zukünftig nicht mehr in Anspruch nehmen könnten. Zudem habe das Gesetz eine Verarmung der Presselandschaft zur Folge, da freie Journalisten nicht mehr die Möglichkeit hätten, ihre Arbeiten einem Titel ihrer Wahl anzubieten. Der Brief ist von namhaften Verlegern wie Dr. Hubert Burda bis Thomas Ganske unterschrieben worden.
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